Hering — Steckbrief
Jedes Frühjahr ziehen riesige Schwärme an die Ostseeküste — dann stehen die Angler Schulter an Schulter an Molen und Seebrücken. Die Heringsangeln mit Paternoster-Montage und kleinen Blinkern gehört zu den geselligsten Angel-Erlebnissen überhaupt. Clupea harengus kommt und geht mit den Wassertemperaturen, und wer den Zeitpunkt trifft, fängt im Minutentakt.
Lebensraum
Offene Nord- und Ostsee, zieht im Frühjahr zum Laichen in küstennahe Gewässer. In der Ostsee an Molen, Seebrücken und in Hafenbecken erreichbar.
Angelmethoden
Paternoster-Montage (Heringsblei mit mehreren Seitenästen und kleinen Haken). Auch einzeln mit Pose oder kleinem Blinker.
Köder-Tipps
Heringspaternoster mit Fischhaut, Glitzerperlen oder kleinen Federn. Auch blanke Haken mit Fischfetzen. Maden an der Pose.
Beste Saison
März bis Mai an der Ostsee, wenn die Heringe zum Laichen an die Küste ziehen. Die genaue Zeit variiert je nach Wassertemperatur — bei 6-8°C gehts los.
Profi-Tipps
Zur Hochsaison ist es an den guten Stellen voll — früh da sein. Eimer und Kühlbox mitbringen, die Fänge können üppig sein. Frisch geräuchert ein Genuss.
Häufige Fragen zum Hering angeln
Wann kommen die Heringe an die Ostsee?
Typischerweise ab März/April, wenn das Küstenwasser sich auf 6-8°C erwärmt. Die Saison dauert je nach Jahr vier bis acht Wochen.
Wo fängt man Heringe am besten?
Molen, Seebrücken und Hafeneinfahrten entlang der Ostseeküste. In MV, SH und bei Rügen gibt es klassische Heringsplätze.
1 Bundesland, Angelkarten ab 5 €
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