Rotfeder — Steckbrief
Orange-goldene Augen, leuchtend rote Flossen und ein Maul, das nach oben zeigt — die Rotfeder ist die farbenfrohere Verwandte des Rotauges. Scardinius erythrophthalmus frisst gerne an der Oberfläche und lässt sich an warmen Sommerabenden beim Steigen beobachten. Lebt in pflanzenreichen, ruhigen Gewässern.
Lebensraum
Stehende und langsam fließende Gewässer mit reichem Pflanzenwuchs. Seerosenfelder, Krautbänke, flache Buchten. Bevorzugt wärmeres Wasser als das Rotauge.
Angelmethoden
Posenangeln an der Oberfläche oder in mittlerer Tiefe. Stippangeln. Fliegenfischen mit kleinen Trockenfliegen funktioniert überraschend gut.
Köder-Tipps
Maden, Brot (Brotkruste an der Oberfläche), Teig, Mais. An der Oberfläche: schwimmende Brotkruste oder kleine Fliegen.
Beste Saison
Frühjahr bis Herbst, am besten im Sommer. Im Winter wenig aktiv.
Profi-Tipps
Rotfedern beißen oft besser an der Oberfläche als am Grund. An warmen Abenden Brot auf die Wasseroberfläche werfen und abwarten — die Rotfedern kommen. Feine Montage, da der Biss vorsichtig sein kann.
Häufige Fragen zum Rotfeder angeln
Was ist der Unterschied zur Plötze/Rotauge?
Die Rotfeder hat orange-goldene Augen (nicht rot), ein nach oben gerichtetes Maul und lebt näher an der Oberfläche. Beim Rotauge steht der Rückenflossen-Ansatz direkt über der Bauchflosse, bei der Rotfeder dahinter.
4 Bundesländer, Angelkarten ab 13 €
Rotfeder in Deutschland
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