Über das Gewässer
Auf halber Strecke zwischen Thalfingen und Oberelchingen liegt an der linken Donauseite, eingebettet in den Auwald, der Reitgries See (6,80 ha).
Die ehemals fast rechteckige Form des Baggersees wurde mit viel Aufwand renaturiert. Die ursprüngliche Form lässt sich anhand der östlichen und nordöstlichen Uferlinie noch gut erkennen. Im südlichen Teil des Gewässers wurde eine Landzunge mit Flachwasserzone, einer vorgelagerten Insel und viele Tümpel geschaffen, die zusammen mit der im See liegende Insel dem See das Gesicht und den Charakter eines natürlichen Auwaldsees geben. Der Gewässergrund ist in der Regel sandig, am nördlichen sowie am südlichen Teil kiesig. Am südlichen Ufer liegen noch etliche versunkene Bäume und Sträucher im Wasser, die zwar hervorragende Unterstände für Großfische bieten, aber auch viele Hänger verursachen. Hier gilt die Devise „No Risk – No Fun“. Im renaturierten Bereich hat sich ein ausgeprägter Unterwasserbewuchs entwickelt. Im übrigen See sind vereinzelt Krautfelder vorhanden. Schon seit vielen Jahren werden jedes Jahr kapitale Hechte und Karpfen gefangen. Des Weiteren tritt vermehrt die Schleie in Erscheinung. Zander werden an den kiesigen Uferstellen im nördlichen und östlichen Teil gefangen.
Dies ist ein See für Vollblutangler, die einerseits bereit sind sich intensiv mit einem Gewässer und seinen Gegebenheiten zu beschäftigen, andererseits den Naturgenuß in allen Facetten des Auwaldes genießen wollen.
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