Über das Gewässer
Angeln im Naturschutzgebiet "Krüselinsee und Mechowseen"
Der Krüseliner See gehört zur Seenfischerei Krempig und liegt in der Feldberger Seenlandschaft. Er umfasst etwa 63 ha bei einer maximalen Tiefe von 19 m. Das glasklare Wasser und die tiefen Rinnen des Gewässers ermöglichen auch einen kleinen Bestand an Maränen, wodurch das Angeln auf großere Freiwasserhechte recht vielversprechend ist. Dennoch ist der See vor allem für seinen guten Barschbestand bekannt. Die Barsche finden hier hervoragende Strukturen mit stark abfallenden Kanten und großen Flachwasserbereichen, an der Insel mit üppigem Bewuchs mit Krebsschere (Stratiotes aloides), sonst aber weitestgehend krautarm bei eher hartem, sandig/kiesigem Boden.
Es fehlen öffentliche Badestellen, wodurch der Badebetrieb sehr gering ist und sich auf Gäste der anliegenden Ferienhaussiedlung beschränkt. Direkt an der Krüseliner Mühle gibt es einen Parkplatz und eine gute Stelle, um Boote zu slippen. Zudem sorgt die Krüseliner Seeschänke für das leibliche Wohl (die Schnitzel können wir empfehlen!).
Nach § 4 Satz 2 Nr. 8 i.V.m. § 5 Verordnung über das Naturschutzgebiet "Krüselinsee und Mechowseen" bleibt das Angeln an den von der zuständigen Naturschutzbehörde gekennzeichneten Plätzen erlaubt.
Nach § 4 Satz 2 Nr. 9, 11 und 14 bleibt die Benutzung der Wasserwanderstrecke Krüselinsee - Kleiner Mechowsee - Großer Mechowsee - Küstrinbach durch Wasserwanderer mit muskelkraftgetriebenen Booten und das Zelten dieser Personen auf durch die zuständige Naturschutzbehörde ausgewiesenen Biwakplätzen an dieser Strecke für die Dauer von maximal einer Nacht erlaubt.