Nase — Steckbrief
Eine scharfe Hornkante am Unterkiefer, ein unterständiges Maul und ein Körper, der für die Strömung gebaut ist — die Nase ist ein spezialisierter Algenfresser in schnellen Flüssen. Chondrostoma nasus schabt mit ihrer Hornlippe Aufwuchs von Steinen und bildet dabei große Schwärme. In vielen Regionen selten geworden, anderswo erholt sich der Bestand langsam.
Lebensraum
Schnell fließende Flüsse und Ströme der Barben- und Äschenregion. Kiesige und steinige Abschnitte mit Strömung. Bildet große Laichschwärme im Frühjahr.
Angelmethoden
Posenangeln in der Strömung, leichtes Grundangeln. Matchrute oder Bolognese-Rute für die Strömungsfischerei.
Köder-Tipps
Maden, kleine Würmer, Algengrün am Haken, Teig. Anfüttern mit feinem Futter in der Strömung.
Beste Saison
Außerhalb der Schonzeit am besten im Sommer und Herbst. Im Frühjahr ziehen Nasen in großen Schwärmen zu den Laichplätzen — beeindruckend zu beobachten, aber dann geschont.
Profi-Tipps
Nasen beißen fein und der Biss ist leicht zu übersehen. Sehr empfindliches Vorfach und kleine Haken nötig. In Strömungskanten und hinter Hindernissen suchen.
Häufige Fragen zum Nase angeln
Ist die Nase gefährdet?
Ja, die Nase steht in mehreren Bundesländern auf der Roten Liste. Gewässerverbauung und fehlende Laichplätze sind die Hauptursachen. In einigen Flüssen laufen Wiederansiedlungsprojekte.
8 Bundesländer, Angelkarten ab 5 €
Nase in Deutschland
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