Große Driedorfer Talsperre (Stausee Driedorf)
Über das Gewässer
ACHTUNG: Das Angeln an der Großen Driedorfer Talsperre ist ausschließlich den Mitgliedern des Sportfischervereins 1942 Dillenburg e.V. vorbehalten.
Gastkarten gibt es normalerweise nur für die Dill-Strecke, es sind aber Ausnahmen möglich. In Begleitung eines Vereinsmitgliedes können Gastangler auch andere Gewässer befischen. Details erfahren Sie hier: http://www.sfv-dillenburg.de/wp-content/uploads/2019/03/Gastangler-in-Begleitunng.pdf
Die Talsperre (Größe: 16,2 ha, größte Tiefe: 8,2 m) liegt sehr schön zwischen Driedorf und Mademühlen und wurde zwischen den Jahren 1933 – 1935 als Rückhaltebecken errichtet. Die Talsperre wird vom Rehbach gespeist und hat außer diesem noch einen weiteren kleinen Zufluss von der Heustrut. Die Talsperre ist Teil der Wasserkraftwerkskette „Rehbachtal“. Die Turbinen der Talsperre haben eine Nennleistung von 160 kW. Da die Talsperre nicht mehr im Schwallbetrieb gefahren wird, sind die Schwankungen des Wasserstandes moderat. Mit ihren zum überwiegenden Teil flach auslaufenden Ufern mit viel Pflanzenbewuchs hat die Talsperre ein hohes biologisches Potential, sei es für Fischnährtiere oder als Kinderstube sich vermehrender Fischarten.
Der SFV 1942 Dillenburg e.V. versucht in der Talsperre den Wildkarpfen anzusiedeln und hofft, dass dieser sich dort vermehren wird. Die Jahre werden zeigen, ob das durch Spenden finanzierte Projekt Erfolg haben wird. Für Naturgenießer und Angler ist die Talsperre ein Paradies. Hier kann man stundenlang die Seele baumeln lassen. Spinnfischer kommen aber genauso auf Ihre Kosten und können die Uferstreifen nach dem nächsten Meter-Hecht ablaufen.
Angelzeit vom 01.04. bis zum 30.11. des Jahres. Erlaubt sind zwei Angeltage pro Woche mit zwei Handangeln.
ACHTUNG! Im unteren Drittel der Talsperre Richtung Mademühlen befindet sich ein Vogelschutzgebiet. Dieses darf nicht betreten werden. Auch auf den Stauanlagen ist das Angeln verboten.