Giebel — Steckbrief
Oft mit der Karausche verwechselt, aber silbriger und mit größeren Schuppen — der Giebel breitet sich in deutschen Gewässern stetig aus. Carassius gibelio kann sich ohne Männchen fortpflanzen und besiedelt dadurch neue Gewässer besonders schnell. Robust, anspruchslos und in fast jedem stehenden Gewässer anzutreffen.
Lebensraum
Stehende und langsam fließende Gewässer aller Art. Teiche, Baggerseen, Altarme, Gräben. Verträgt schlechte Wasserqualität und niedrigen Sauerstoffgehalt besser als viele andere Arten.
Angelmethoden
Posenangeln, leichtes Grundangeln. Feines Gerät.
Köder-Tipps
Maden, Würmer, Mais, Teig, Brot. Reagiert auf Anfüttern mit Paniermehl-Mischungen.
Beste Saison
Ganzjährig fangbar. Aktivste Beißzeit im Frühjahr und Sommer.
Profi-Tipps
Giebel beißen vorsichtig — feine Posen und kleine Haken verwenden. Wer gezielt Giebel statt Karausche fangen will, achte auf die silbrigere Färbung und die etwas größeren Schuppen.
Häufige Fragen zum Giebel angeln
Was ist der Unterschied zwischen Giebel und Karausche?
Der Giebel ist silbriger, hat etwas größere Schuppen und eine längere Schnauze. Die Karausche ist goldener und hochrückiger. Am sichersten unterscheidet man sie an der Bauchfellfarbe: beim Giebel schwarz, bei der Karausche hell.
10 Bundesländer, Angelkarten ab 2 €
Giebel in Deutschland
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