Stör — Steckbrief
Knochenschilder statt Schuppen, ein Maul ohne Zähne und eine Abstammungslinie, die über 200 Millionen Jahre zurückreicht — der Stör ist ein lebendes Fossil. Acipenser-Arten waren in deutschen Flüssen einst verbreitet, wurden aber durch Überfischung und Gewässerverbauung fast ausgerottet. Wiederansiedlungsprogramme an Elbe und Oder versuchen, ihn zurückzubringen.
Lebensraum
Große Flüsse und deren Mündungsgebiete. Wandert zum Laichen flussaufwärts über kiesige Laichplätze. Braucht durchgängige Fließgewässer ohne Wanderhindernisse.
Angelmethoden
Angeln auf Stör ist in natürlichen Gewässern verboten. An kommerziellen Angelteichen mit Störbesatz gelten die dortigen Regeln.
Köder-Tipps
An Angelteichen: Wurm, Pellets, Lachseier. In natürlichen Gewässern nicht relevant (Fangverbot).
Beste Saison
Der Stör ist in deutschen Gewässern streng geschützt. Gezieltes Angeln ist nicht erlaubt.
Profi-Tipps
Wenn du einen Stör als Beifang fängst: sofort und schonend zurücksetzen. Jedes Exemplar ist wertvoll für die Wiederansiedlung. Melden an den zuständigen Fischereibiologen.
Häufige Fragen zum Stör angeln
Gibt es noch Störe in Deutschland?
Vereinzelt, durch Wiederansiedlungsprogramme an Elbe und Oder. Natürlich reproduzierende Bestände gibt es aktuell nicht.
Darf ich Stör angeln?
In natürlichen Gewässern nein — der Stör ist streng geschützt. An kommerziellen Angelteichen mit Störbesatz ist es möglich.
4 Bundesländer, Angelkarten ab 11.5 €
Stör in Deutschland
Klicke auf ein Bundesland um die Gewässerliste zu filtern